Eiger Nordwand mit Speed: Ueli Steck mit D90 festgehalten

Geschrieben am 18. Januar 2010 von Sebastian | Bislang keine Kommentare

Eiger Nordwand

Eiger Nordwand, Photo: Pixelio

Der Durchstieg der Heckmair-Route  zum Gipfel des Eigers schaffte Ueli Steck in nur zwei Stunden, 47 Minuten und 33 Sekunden. Damit hat er seinen eigenen Geschwindigkeitsrekord aus dem Jahre 2007 nochmal um gut eine Stunde verbessert. Die Speedrekorde für die Eiger-Nordwand scheinen in festen Händen zu sein.

Das alles fand nicht gestern statt, sondern bereits am 13. Februar 2008. Jedoch habe ich gerade ein Video dazu gefunden. Aufgenommen mit der Videofunktion einer Nikon D90 sind einige gelungene Szenen zu sehen. Doch der Macher Robert Bösch verwendete die D90 nicht nur für Videos, sondern auch für zahlreiche Photos. Zum Einsatz kamen den Bildern nach zu urteilen sehr hochwertige Optiken. Alles in allem zeigt das Video…

  • …die guten Abbildungsleistungen der Nikon D90.
  • …das SLR-Kameras mit Video-Funktion für Bergfotografen eine hohe Attraktivität besitzen
  • …durchaus anspruchsvolle Aufnahmen mit einer solchen Photo-Ausrüstung möglich sind.
YouTube Preview Image

Kurzvorstellung von Ueli Steck
Der Schweizer Ueli Steck wurde 1976 geboren und begann früh mit dem Klettern. Bereits mit nur 17 Jahren durchstieg er Routen im 9. Grad. Sein erster Durchstieg der Eiger-Nordwand schaffte er mit nur 18 Jahren. Er entwickelte sich zu einem herausragenden Solokletterer, der heute zu den weltbesten zählt. Die Liste seiner alpinistischen Erfolge ist beachtlich.

Von großer menschlicher Klasse zeugte sein Rettungsversuch 2008. Er brach eine eigene Unternehmung im Annapurna ab als ihn der Notruf des Rumänen Horia Colibasanu erreichte. Dieser meldete, dass sein Partner Iñaki Ochoa de Olza nach einem gescheiterten Gipfelversuch in seinem Höhenlager auf 7400m kollabiert war. Steck gelang es als einzigen den Spanier nach zwei Tagen Zustieg zu erreichen. Die rund 3400 Höhenmeter waren durch schlechtes Wetter und großer Lawinengefahr sehr herausfordernd. Leider verstarb Ochoa  auf Grund seines gesundheitlichen Zustandes nach kurzer Zeit im Beisein von Steck.

Trinksysteme: Vorteile

Geschrieben am 8. Januar 2010 von Sebastian | Bislang 2 Kommentare

Trinkrucksack

Trinkrucksack von Camelbak

Seit etwa zwei Jahren verwende ich bei Touren immer wieder ein Trinksystem. Lange fragte ich mich, wie es denn sein kann, dass erwachsene Menschen sich wieder dem Nuckeln hingeben. Doch jeder, der es einmal begonnen hat, der erkennt schnell: Trinksysteme, Trinkblasen oder Trinkrucksäcke bieten große Vorteile:

  • leichter Transport von Flüssigkeit
    Durch die körpernahe Positionierung der Trinkblase im Rucksack ist Beförderung einfach. Der Schwerpunkt wird nahe an den Körper geholt – stets angenehm und zwingend für alle Aktivitäten, bei denen der Rucksack nicht umschlagen darf, beispielsweise Klettern, Hochtouren, Radfahren,…
  • begünstigt kontinuierliche Flüssigkeitsversorgung
    Es ist unbestritten: besser als „Druckbetankungen“ in kurzen Pausen ist eine kontinuierliche Versorgung Flüssigkeit in kleinen Mengen. Da der Trinkschlauch immer in Mundnähe ist, kann man einfach mal schnell ein oder zwei Schluck nehmen…ohne gleich den Rucksack runterzerren zu müssen.
  • Trinken in fast jeder Situation möglich
    Mal ehrlich: wie oft hängt man in der Wand, ist froh, dass man mit zwei Händen sich und seine Ausrüstung halten kann und dann kommt auch noch der Durst. Mit einem Trinksystem dreht man den Kopf, Trinkventil rein, draufbeißen,  kurz saugen….Ahhhhhh.
  • für Fotografen: Kamera bleibt in den Händen
    Es mag für den Laien komisch klingen aber die Situation ist für den Outdoor-Fotografen existent: in der Hand liegt eine Kamera, deren Wert locker vierstellig ist. Die Füsse stehen auf oder besser gesagt in Schnee. Möchte man jetzt den Rucksack ablegen um etwas zu trinken, so hat man oft keine andere Chance als wahlweise einarmige Akrobatik zu vollführen oder eben die Kamera abzulegen. Doch wer tut das gerne? Ich habe mich bislang im Zweifelsfalle immer für meine Nikon und gegen meinen Durst entschieden. Heute muss ich das nicht mehr.
  • Glück haben und Scherben vermeiden
    Die Trinkblasen moderner Trinksysteme und Trinkrucksäcke sind nahezu unzerstörbar. Im Vergleich zu Glasflaschen ergibt sich dadurch der Vorteil, dass selbst bei heftigen Stößen oder derben aufsetzen des Rucksacks kein klirren und anschließendes fluchen zu hören ist. Selbst kräftige Stürze des Vorsteigers verträgt ein Trinksystem – und haut diesem auch keine Kanten in den Rücken.
  • Optimales Packmaß
    Lange Jahre habe ich bei kürzeren Touren in den Tagesruck zuerst zwei Flaschen Wasser und dann den Rest dazwischen gestopft. Wenn ich heute eine flache Trinkblase in meinen Rucksack schiebe und dieser nicht wesentlich an Stauraum zu verlieren scheint, kann ich das nur müde belächeln. Und erst recht am Abend
  • Geringes Gewicht des Trinkgefäßes
    Das schwerste an eine Flasche Wasser war für mich immer die Glasflasche an sich. Ein Trinksystem wiegt hier deutlich weniger.

Weitere Artikel der Trinksysteme-Reihe:

  • Plastikgeschmack im Trinksystem (in Kürze)
  • Pflegehinweise für Trinksysteme (in Kürze)
  • Kaufberatung zu Trinksystemen und Trinkblasen (in Kürze)
  • Kaufberatung zu Trinkrucksäcken (in Kürze)
  • Bekannte Hersteller von Trinksystemen (in Kürze)
  • Test: Trinksystem Deuter Streamer (Source)

Linktipps rund um das Thema Trinksysteme:

Bezugsquellen für Trinksysteme: Meine Empfehlung

Weitere Bezugsquellen:

Bergfotografie der editon Berge

Geschrieben am 7. Januar 2010 von Sebastian | Bislang ein Kommentar

Bergfotografie der edition Berge

Bergfotografie der edition Berge

Eine riesige Freude bereitete mir Oliver (chaoSpektive) und Sandra (Steigerwald Erlebnishof) Pfister als ich eines Morgen im freundlichen Bioladen von neben an ein Amazon-Paket abholte, das ich selbst nicht bestellt hatte. Heraus kam das Buch „Bergfotografie“ der edition Berge, dass von Axel Klemmer herausgegeben wurde. Erschienen ist es im Bergverlag Rother.

Der Herausgeber Axel Klemmer…

…studierte Geografie und begann bereits im Zuge dessen für Fachmagazine zu schreiben. Heute ist er, nach seiner Tätigkeit für den „Bergsteiger“, im Redaktionsteam der Zeitschrift „BERGE“. Im Zuge seiner Arbeit lernte er die vier Fotografen der edition Berge kennen. Dass er nicht nur deren Bilder kennt, sondern auch die Menschen hinter der Kamera beweist Klemmer im vorgestellten Buch.

…bündelt vier herausragende Fotografen…

…die für die Bergfotografie wohl die Creme de la Creme sind. Durch einen Steckbrief sowie Beiträgen werden diese vier Herren vorgestellt:

  • Peter Mathis
  • Jürgen Winkler
  • Bernd Rischel
  • Heinz Zak

Diesen vier Berg- und Fotofanatikern ist der unbedingte Anspruch auf herausragende Qualität gemein. Dennoch offenbart sich dem Leser der individuelle Stil und das Verständnis der Fotografie jedes einzelnen.

eter Mathis, Bernd Ritschel, Jürgen Winkler, Heinz Zak: diese vier Fotografen haben unser Bild der Berge entscheidend geprägt. Unverwechselbar in ihrem künstlerischen Stil, eint sie dieselbe Begeisterung für die Gebirgslandschaften der Erde – und der unbedingte Anspruch auf herausragende Qualität. Dass sich dieses Quartett aus ausgeprägten Individualisten zur „edition BERGE“ zusammengefunden hat, ist ein Glücksfall für alle Bergbegeisterten.

Zum ersten Mal präsentieren die Foto-Profis nun eine Auswahl ihrer besten Aufnahmen in einem Buch. Axel Klemmer, als Journalist und Redakteur (der Zeitschrift Berge) ein langjähriger Wegbegleiter der Vier, hat die Menschen hinter der Kamera porträtiert. Dabei erklärt er nachvollziehbar ihre unterschiedlichen Arbeitsweisen, so dass Fotointeressierte jedem der Vier quasi über Schulter schauen können – und sich dabei auch den einen oder anderen Kniff abschauen können.
Ein Buch, das engagierten Hobbyfotografen viele interessante Informationen bietet und allen Bergbegeisterten höchsten Genuß beim Blättern durch die Gebirge der Welt!

…in einem überaus lohenswerten Meisterwerk.

Es handelt sich um weitaus mehr als einen „einfachen“ Bildband. Denn die vier Fotografen geben Einblick in Ihre Arbeit im Allgemeinen sowie in eine Reihe von Fachthemen mehr oder minder ausführlich behandelt. Diese sind:

  • Teleobjektive (Peter Mathis)
  • Aktionsfotografie (Peter Mathis)
  • Großformat (Peter Mathis)
  • Polfilter (Bernd Ritschel)
  • Weitwinkel (Bernd Ritschel)
  • Einsatz des Blitzgerätes (Bernd Ritschel)
  • Kletterfotografie (Heinz Zak)
  • Neutraler Grau-Verlauffilter (Heinz Zak)
  • Gegenlicht – direkt in die Sonne (Heinz Zak)

Diese Lehrkapitel (nicht im klassischen Sinne eine Lehrwerk, vielmehr wirkt es als würden die Profis mal eben aus dem Nähkästchen plaudern) werden durch die bereits genannten Fotgrafenvorstellungen abgerundet. Ein unübersehbares Kernelement bleiben jedoch stets die Aufnahmen. Rund hundert Photos wurden in sehr hoher Qualität abgedruckt und lassen nicht nur Bergbegeisterte ins Staunen geraten.

Das Fazit: klare Kaufempfehlung für die Bergfotografie der edition Berge

Immerhin vierzig Euro muss man für das Buch auf den Tisch legen. Dennoch: keinen davon wird man bereuhen. Für mich zählt dieses Buch zu den Pflichtelementen der privaten Bibliothek eines jeden, der nur Ansatzweise von Bergen, Bergsport und der Fotografie dieser schwärmen kann. Für diese ist es auch ein lange währendes Geschenk!

Das Buch kann man selbstverständlich bei Amazon versandkostenfrei bestellen.

Dankesworte – fast schon sentimental

Zwei, nein drei Personen möchte ich danken:

  1. Danke lieber Axel Klemmer für dieses unbeschreiblich gelungene Buch!
  2. Danke Sandra und Oliver für diese große Überraschung. Aber: ihr seid verrückt!

Gastautoren willkommen

Geschrieben am 7. Januar 2010 von Sebastian | Bislang ein Kommentar

Tastatur (Rainer Sturm, pixelio)

Tastatur (Rainer Sturm, pixelio)

Einen Blog zu schreiben….da kann man schon einiges an Zeit verwenden. Leider ist mir von dieser nicht immer ausreichende vorhanden. Dennoch möchte ich den Besuchern immer wieder neuen Lesestoff bieten. Doch nicht nur aus diesem Grund sind mir Gastautoren willkommen. Vielmehr bringen andere Menschen immer wieder neue Aspekte ein und können Themen bearbeiten, zu denen den Hauptautoren evtl. das Fachwissen fehlt.

Gegenleistung: Ruhm, Ehre und ein Link

Als Gegenleistung biete ich an, dass neben Ruhm und Ehre auch ein Link auf den eigenen Blog oder die eigenen Homepage rausspringt. 0817.de wird regelmäßig besucht und wird als junge Seite ihren SEO-Wert natürlich noch weiter steigern – jeder der heute schon schreibt profitiert davon.

Auf Themensuche?

Jeder, der gerne schreiben möchte, sich aber über das Thema nicht so sicher ist, darf sich jederzeit an Sebastian wenden. Generell sind wir offen für alle Themen aus den Blogbereichen, die da wären:

  • Outdoor: Tipps, Ausrüstung, Touren, Bekleidung,…
  • Reise: Tipps, Berichte, Ländervorstellungen, Photos,…
  • Fotografie: Outdoor, Technik, Zubehör,…
  • Klettern: Equipment, Routen, Sicherheit,…

In diesem Sinne: ran an die Tastaturen!

Startschuss in neuer Umgebung

Geschrieben am 6. Januar 2010 von Sebastian | Bislang keine Kommentare

Startpunkt

Startpunkt

Es war mal wieder Zeit für einen Umbruch. Ab sofort gibt es ihn endlich…den 0817.de-Weblog von Sebastian und Co. Als Nachfolger des nullachtsiebzehn.de-Weblogs ist er noch stärken auf das Thema Bergfotografie (incl. Kletterfotografie) fokussiert. Im Zuge dessen sind die folgenden Themen im Blog vorgesehen

  • DSLR Foto-Ausrüstung, vor allem aus dem Hause Nikon
  • Outdoor-Fotoausrüstung und Zubehör für Bergfotografen
  • Outdoor- und Bergsportausrüstung

Ich lade alle Interessierten ein, hier kräftig mit zu lesen und die Entwicklung des Blogs zu verfolgen. Wer sich in den Themen kompetent führt und an 0817.de mitwirken möchte, der darf gerne als Gastautor tätig werden.

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