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Bekleidung

Ortovox Merino Hoody auch für Damen!

Geschrieben am 24. Mai 2011 von Sebastian | Bislang 2 Kommentare

Ortovox Merino Hoody Women

Ortovox Merino Hoody Women

Seit den Test meines Ortovox Merino Hoody veröffentlicht habe, habe ich von mehreren Damen bedauerliche Blicke geerntet. Man war der Meinung, dass es den Merino Hoody nur für Kerls geben würde. Aber halt – das wäre falsch gedacht!

Natürlich hat Ortovox auch an die Damenwelt gedacht und eine Damenversion veröffentlicht. Er hört auf den Namen

Ortovox – Women’s Merino Hoody

Natürlich haben die Männer- und Frauen-Version viele Gemeinsamkeiten. Vor allem das überzeugende und neuartige Material ist das selbe. Auch die Daumenlöcher und Kapuze findet man in der Damenwelt. Jedoch müssen die Mädls ohne die Brusttasche auskommen – ich habe mir mal erklären lassen, dass dies meist ohnehin unbequem wäre.

Alle Details zur Jacke findet Ihr bei Ortovox oder direkt bei den Bergfreunden, wo man die Jacke auch kaufen kann. Also Mädls: zuschlagen ist angesagt!

Der weitere Test überzeugt unverändert

Wie eigentlich immer hört man natürlich nicht mit der Veröffentlichung eines Test auf, den Ausrüstungsgegenstand zu nutzen und weitere Eindrücke zu gewinnen. So auch in diesem Fall. Erfreulich ist, dass sich bei der von mir getragenen Männerversion des Ortovox Merino Hoody bislang keinerlei Kritikpunkte eingefunden haben. Ich möchte die Jacke aktuell nicht missen – weiterhin!

Ortovox Merino Hoody: mein Neuer im Test

Geschrieben am 14. April 2011 von Sebastian | Bislang 7 Kommentare

Ortovox Merino Hoody aus Merino-Fleece

Ortovox Merino Hoody aus Merino-Fleece

Ich habe ihn mir geleistet: den Ortovox Merino Hoody. Es ist das erst Produkt, dass mit dem Merino Fleece aufwarten kann. Ortovox sieht darin die Messlatte für Tragekomfort und Funktionalität.

Fast 120,- € kostet das gute Stück und ist in meinen Augen jeden Euro wert. Die Versprechen der Herstellers konnte ich bislang nicht widerlegen und bin folglich begeistert. Design: Note 1. Tragekomfort: Note 1. Funktion: Note 1. Ich könnte so weiter machen…

Meine gesammelten Eindrücke habe ich in diesem Artikel und Test zusammengefasst.

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Gewinnspiel „Berghaus Mt. Asgard“

Geschrieben am 27. Februar 2011 von Sebastian | Bislang keine Kommentare

Mt. Asgard Gewinnspiel

Mt. Asgard Gewinnspiel

Ich konnte die Jacken der Asgard Extreme Kollektion von Berghaus ja bereits testen und für gut befinden. Leo Holding und sein Team haben da gute Arbeit geleistet wie ich finde…

Zur Markteinführung starten die Bergfreunde heute ein Asgard-Gewinnspiel. Gemeinsam mit Berghaus verlosen sie zehn attraktive Preise im Wert von rund 900€. Alles was Du dafür machen musst: fünf Fragen zu Berghaus, der Kollektion und Leo Holding beantworten.

Was ist das Lieblings-Kartenspiel von Leo Houlding?

Zugegeben sind es mal wieder keine „Blödeles-Fragen“, die jeder auch ohne minimales Wissen beantworten kann. Also kein „Was ist das: es macht Tick-Tack, hängt an der Wand und wenn es runterfällt ist die Uhr kaputt…“

Doch wer sich die Bergfreunde-Themenseite zur Asgard-Kollektion, deren Berghaus-Markenseite oder auch die relevanten Asgard-Produkte im Shop ansieht oder das Interview mit Leo Holding gelesen hat, der sollte die fünf Fragen dann doch problemlos beantworten können.
Aber aus ganz dem Stegreif weiß wohl keiner, was Leo Holding’s Lieblingskartenspiel ist oder wann Berghaus gegründet wurde, oder?

10 sehenswerte Asgard-Gewinne

Und das nachsehen lohnt sich wie ich finde. Denn immerhin 10 Preise haben die Bergfreunde und Berghaus ausgelobt – jeder davon ist es Wert in die eigene Sammlung aufgenommen zu werden:

So kannst Du mitmachen

Die Teilnahme ist denkbar einfach. Wer bis zum 21. März die Antworten über das Formular im Bergfreunde-Basislager einreicht, nimmt an der Verlosung teil…fertig.

Ich wünsche allen Teilnehmern viel Glück!

Patagonia: Herkunft der Daune

Geschrieben am 15. Dezember 2010 von Sebastian | Bislang 3 Kommentare

Patagonia: woher kommt die Daune?

Patagonia: woher kommt die Daune?

Naturschützer hetzen gegen Patagonia: „Vier Pfoten“, eine Stiftung für Tierschutz, wirft Patagonia vor in Ihren Produkten Daunen aus Lebendrupf zu verwenden.

Patagonia hat dies bereits dementiert und kontert, dass die Stiftung bei den Recherchen die notwendige Sorgfalt hat vermissen lassen. In einem Schreiben stellen sie die Herkunft der aktuell verwendeten Daunen vor und möchte so beweisen, dass die verwendete Fütterung nur aus Daunen besteht, die von toten Tieren gewonnen werden.

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Test: Icebreaker Bodyfit 200 Contour Crewe

Geschrieben am 28. August 2010 von Sebastian | Bislang ein Kommentar

Icebreaker Bodyfit 200

Icebreaker Bodyfit 200

Icebreaker ist einer der bekanntesten Hersteller für Funktionswäsche aus Merino. Nachdem ich mit meinem langen Merino-Beinkleid sehr zufrieden bin, habe ich mir unmittelbar nach der Icebreaker-Einführung bei den Bergfreunden ein Icebreaker Bodyfit 200 Contour Crewe geleistet. Der erste Härtetest wurde auf einer Hochtour im Ötztal durchgeführt.

Infos zum Icebreaker Bodyfit 200 Contour Crewe

Die Bodyfit-Reihe von Icebreaker ist die Standardlinie und für die üblichen Anwendungsbereich mehr als ausreichend. Mit 200g/qm ist das Shirt mit einer mittleren Stärke zu bewerten und entsprechend bereits etwas wärmend. Es kann wahlweise als Baselayer, als kurzärmlige Isolationsschicht oder auch als einzelnes T-Shirt getragen werden. Ich habe alle Varianten ausprobiert und versucht das Shirt an sein Limit zu bringen.

Das Shirt punktet in der Verarbeitung vor allem mit drei Eigenschaften

  • Raglanschnitt + Flachnähte = Rucksacktauglich

    Raglanschnitt + Flachnähte = Rucksacktauglich

    Es wurde 100% Merinowolle verarbeitet. Es ist nicht wie an anderen Stellen anzutreffen eine Mischung aus Merino und anderen Fasern, sondern vollständig aus der Naturfaser hergestellt.

  • Der Raglanschnitt optimiert den Tragekomfort und die Rucksacktaglichkeit. Es wurden keine klassisch eingesetzten Ärmel genommen, sondern diese direkt am Kragen angesetzt. Somit verläuft auf der Schulter keine Naht, was auch bei Rucksackträgern Druck- und Reibestellen vermeidet.
  • Die etwas aufwändigere Flachnahtverarbeitung ist für mich ein klarer Pluspunkt. Im ganzen Testzeitraum war kein reiben der Nähte zu spüren…so wie es sein soll.

Icebreaker Merino: zwei unglaubliche Versprechen

Icebreaker ist von der Merinofaser sehr überzeugt. Neben der guten Atmungsaktivität vor allem zwei Dinge versprochen, die das Naturprodukt den künstlichen Fasern voraus haben soll:

  1. Auch im feuchtem Zustand soll die Merino-Funktionswäsche noch gut isolieren
  2. Auch wenn man ausgedehnt in Merino hineinschwitzt und diese tagelang trägt: sie soll nicht stinken und bleibt geruchsneutral

Beide Versprechen wollte ich testen und habe die Faser herausgefordert. Von meiner Funktionswäsche aus Kunstfaser bin ich zwar gewohnt, dass die Funktion gut ist – das olfaktorische Erlebnis jedoch nach kurzer Zeit eher für das Gruselkabinett geeignet ist. Und wenn es nass ist, kann man meist nur hoffen, dass es bald trocken wird – eher ist es nicht wieder angenehm.

Merino ist wirklich geruchsneutral

Ich habe das Bodyfit 200 während der gesamten Tour angehabt – Tag und Nacht. Dem gingen noch drei Bürotage voraus. Das Ergebnis: auf der Hütte keine angewiederten Gesichter, wenn ich mich umzog, nachts durfte ich weiter mit der Outdoor Prinzessin kuscheln und auch am Montag danach war im Büro keiner auf Distanz.

Trotz Schweiß kein Geruch...

Trotz Schweiß kein Geruch...

Tatsächlich konnte ich auch bei aggressivem Einsatz meines Riechgeräts an besonders gefährdeten Stellen keinen Geruch feststellen. Ich würde sagen, dieser Test wurde bestanden – Merinowolle schafft es auch bei langem und schweißtreibenden Einsatz nicht zu stinken. Bei den Bergfreunden haben sich Leute gemeldet, die Shirts 12 Tage an hatten und noch immer soll nichts gerochen haben. Kein Wunder, dass auch genötigte weibliche Nasen an meinen Shirt nichts entdecken konnten – obwohl ich wirklich mein bestes gegeben habe…

Isolation von Merino im feuchtem Zustand

…und richtig Schweiß in das Shirt gepackt habe. Schließlich wollte ich ja wissen, wie sich die Faser im vollgeschwitzten Zustand anfühlt. Also packte ich mich trotz gutem Wetter in ein dickes Polartec Fleece, schnallte den Rucksack mit minimalen Belüftungssystem auf den Buckel, stieg rund 500 Höhenmeter zur Breslauer Hütte auf und flösste mir in dieser Zeit rund zwei Liter Wasser aus dem Camelbak Trinksystem ein. Wer da nicht schwitzt ist krank – ich war es nicht.

Durchgeschwitztes Icebreaker Merino Shirt

Durchgeschwitztes Icebreaker Merino Shirt

In der Hütte zeigte sich dann das Ergebnis: das Fleece konnte wegen dem enganliegenden Rucksack die Feuchtigkeit nicht weiter abtransportieren und das Merino Shirt war vollgesogen. Bislang war mir das aber nicht aufgefallen – das Shirt trug sich auch tropfnass noch angenehm. Ergo: in Aktivphasen ist das Shirt auch vollgesogen nicht unangenehm oder kalt.

In der Hütte kühlte ich dann schnell ab und es ging auf gut 2800 Metern dann auch ein kühles Lüftchen. Dennoch fühlte sich das Shirt immer nur für einen Moment kühl an, wenn es von der Haut abgezogen wurde und dann wieder aufklatschte. Es störte mich jedoch nie so sehr, dass ich es ausgezogen hätte – denn obwohl es nass war, schien es nicht auszukühlen sondern eher etwas zu wärmen. War ich einfach nur dem Icebreaker-Versprechen aufgesessen? Ich glaube nicht ganz daran…auch wenn es wohl ein subjektiver Wert bleibt.

Zu meiner Überraschung war es dann auch recht schnell wieder abgetrocknet. Oder einfach nur noch so viel Feuchtigkeit zurückgeblieben, dass es sich nicht mehr nass anfühlte. Denn Wolle, auch Merinowolle, kann ungefähr 30 bis 40% des eigenen Gewichts an Wasser aufnehmen ohne sich feucht anzufühlen. Gefühlt hat das Merinoshirt in diesen Punkte die mir bekannten Kunstfaser-Shirts in die Tasche gesteckt.

Weitere Eindrücke des Icebreaker Bodyfit 200 Contour Crewe

Nachdem ich die beiden Versprechen von Icebreaker schon mal nicht wiederlegen konnte (im Gegenteil), möchte ich noch ein paar weitere Punkte erwähnen, die mir aufgefallen sind:

  • Obwohl ich die Rucksackträger an Tag zwei und drei auch direkt auf das Merino Shirt legte, konnt ich in dieser (kurzen) Zeit keine Abnutzung erkennen. Dennoch sollte man damit rechnen, dass Merinowolle etwas empfindlicher ist als die Mehrheit der Kunstfasern…
  • Der Schnitt von Icebreaker ist wie für mich gemacht, sprich für schmale Personen sehr gut geeignet. Smartwool mag Produkte in ähnlicher Art und Qualität anbieten – an mir schlabbert dies. Hier sollte also jeder selbst sehen, was ihm besser passt.
  • Am zweiten Tag habe ich das Merinoteil mit einem Kunstfaser-Longsleve kombiniert und war von dieser Combo begeistert. Dazu aber in einem späteren Beitrag mehr.
  • Der Tragekomfort des Merino-Shirts war von Beginn an sehr gut. Kein kratzen, quasi kein Jucken und das bereits ohne waschen. Die Wollwäsche der Oma kann da nicht mehr mithalten…

Mein Fazit des Praxistest des Icebreaker Bodyfit 200

Ich habe das Shirt, die Merinofaser und auch mich herausgefordert. Am Kleidungsstück habe ich dabei nichts negatives entdecken können. Sogar die Versprechen von Icebreaker kann ich bestätigen: hoher Tragekomfort, gute Isolationseigenschaften auch bei feuchtem Stoff und keine Geruchsbildung.

Habe ich die Wahl, werde ich künftig immer zum Merino greifen. Auf Grund des für mich passenden Schnitts und der hohen Qualität sehr gerne auch wieder zu Icebreaker. Lediglich der Preis mag etwas abschreckend wirken – immerhin fast 60€ kostet das kurzärmelige Contoure Crewe Shirt. Ich wäre auch nach diesem Test bereit diesen Preis zu zahlen!

Wer lieber ein langärmeliges Shirt möchte, findet in der Bodyfit-Reihe ebenfalls das passende Shirt. Auch aktive Damen müssen auf die hochwertigen Merino-Wäsche nicht verzichten und finden eine schöne Auswahl!

Wer etwas sportlichere Modelle sucht, findet mit der GT Linie eine Auswahl an Merino-Wäche, die mit einem geringen Anteil an Lycra. Diese liegen noch enger am Körper an und haben ein sportlicheres Design.

Icebreaker kaufen:

Marmot Torrid Jacket

Geschrieben am 24. Januar 2010 von Sebastian | Bislang keine Kommentare

Marmot Torrid Jacket

Marmot Torrid Jacket (Photo: Bergfreunde.de)

Der Outddor- und Bergfotograf Mick Follari hat sie bereits getestet und für gut befunden: die Marmot Torrid Jacket, die es aktuelle für 30% weniger bei den Bergfreunden gibt.

Für knap 112€ bekommt man eine Fleecejake, die nicht nur fesch sondern auch noch funktional ist. Hier in der Übersicht, was die Torrid Jacket zu bietet hat:

  • Material: Polartec Power Stretch mit Hardface Technology, folglich sehr robust
  • 4-Wege Stretch
  • Brusttasche in Napoleon-Stil – Zugriff auch mit angeschnallten Klettergurt oder Rucksack
  • wie Polartec im Allgemeinen überaus atmungsaktiv und zugleich warm
  • Reißverschluss mit innenliegender Abdeckleiste und weichen Kinnschutz
  • Angel-Wing Movement Schnitt: große Armbewegungen ohne verrutschen der Jacke möglich
  • elastischer Hüftbund
  • wenn ich mich recht erinnere zudem verstellbare Armbündchen mit Klettverschluss

Alles in allem ist die Torrid Jacket von Marmot eine klasse Jacke für alle Fotografen. Keim frisches Lüftchen mehr am Bauch oder Rücken, wenn wir die Kamera vor das Auge heben. Und zugleich kann man auch nach einem anstrenden Aufstieg ohne Angst vor Erkältungen ein paar Aufnahmen machen – diese Jacke lässt den Schweiß nach draußen und die Wärme drinnen!

Hier noch das kurze Testvideo von Mick Follari:

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