Artikel zum Themenbereich

Bergfotografen & Outdoorfotografen

Heinz Zak und Bernd Rischel kennt man nicht nur in Szene bereits sehr gut. Doch neben den beiden Mitgliedern der editionBerge gibt es zahlreiche andere Fotografen, die sich der Bergfotografie verschrieben haben.
In diesem Themenbereich werden alle Artikel aufgeführt, die Macher von Bergfotos oder Kletterfotografien thematisieren. Über weitere Anregungen freuen wir uns stets.

Martin Hülle präsentiert Fotos aus der Hardangervidda

Geschrieben am 16. März 2013 von Sebastian | Bislang 2 Kommentare

Fotos von Martin Hülle

Fotos von Martin Hülle

Outdoor-Fotograf Martin Hülle war erneut auf einer Wintertour in der Hardangervidda unterwegs. Die in Norwegen gelegene, größte Hochebene Europas ist ein Nationalpark und von Menschenhand noch weitgehend unberührt. Kein Wunder, dass es immer wieder Wintertourer dort hin zieht.

Einige Eindrücke der Tour hat Martin in einem Blogbeitrag zusammengetragen, der dank Norwegischen Bekanntschaften u.a. auch Heino und Klaus Kinski thematisiert.

Noch gespannter war ich allerdings auf die Bilder die er von der Tour mitbringt. Zum einen weil er das von ihm vielgelobtes Fujifilms X-System dabei hatte. Zum anderen weil er immer schöne Bilder aus den nordischen Winterlandschaften mitbringt.

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Bernd Ritschel zu Bergen, Fotografie und Erlebnisse

Geschrieben am 27. Februar 2011 von Sebastian | Bislang keine Kommentare

Ich lese aktuell immer wieder im Buch Fotografie: Berge, Landschaft, Outdoor, Action von Bernd Ritschel das ich vor meinem Urlaub schon einmal kurz vorgestellt habe. Ich kann meinen Eindruck den ich dort hatte nur weiter bestätigen: dieses Buch ist gut gemacht und ist ebenso schön zu lesen wie lehrreich. Als weiterhin eine Kauf- bzw. Leseempfehlung.

Gerade bin ich dabei über eine Passage gestolpert, die ich hier einfach mal zitieren möchte. Bernd Ritschel plaudert dabei mal wieder ein wenig über sich selbst und wie er über einige Dinge denkt. Diesmal geht es im weitesten Sinne darum ob man hauptsächlich in die Berge geht oder eher zufällig dort ist, weil man eben selbige fotografieren möchte. Ich selbst kenne diese Gradwanderung nur zu gut – deswegen habe ich den folgenden Absatz nur gerade so in mich hineingezogen:

Ist es in den Bergen wirklich nur die Fotografie, die den Spaß, die Bestätigung, die Glückseligkeit bringt? Ich glaube nicht. Da ich selbst „vom Bergsteigen komme“, ist mir seit jeher auch „der Weg das Ziel“. Wenn dann allerdings am rechten Ort ein traumhaftes Licht die Landschaft in Szene setzt, bin ich natürlich auf „180“ und mit Haut und Haaren auf die Fotografie konzentriert. Nichtsdestotrotz versuche ich die Kamera auch mal bei seite zu lesen und die Landschaft, das Licht und damit auch einfach den Moment zu genießen. Kein Foto der Welt ist für mich so viel wert, wie das Erlebnis bzw. die unvergesslichen Eindrücke eines Sonnenunterganges am Operer.

Das sagt Ritschel auf Seite 145 im „Kapitel 6.2 Berge und Licht“. Wie recht er doch hat. Ich habe mich selbst immer wieder dabei ertappt, dass ich Motiven hinterher gejagt bin…während meine Begleiter(in) da stand und „für den Kopf fotografierte“. Ich weiß nicht, wer am Ende mehr davon hatte…

Ich bin natürlich gespannt auf Meinungen von Euch – was ist ein gesundes Maß an Ehrgeiz und Motivfixierung?

Buch „Fotografie“ von Bernd Ritschel

Geschrieben am 29. Januar 2011 von Sebastian | Bislang ein Kommentar

Das neue Buch von Bernd Ritschel: Fotografie

Das neue Buch von Bernd Ritschel: Fotografie

Heute habe ich freudig ein Buch aus meinem Briefkasten gezogen, das ich schon entgegen gefiebert habe: Fotografie: Berge, Landschaft, Outdoor, Action von Bernd Ritschel. Erschienen ist das Buch soeben in der Reihe „Wissen & Praxis“ des Bergverlag Rother (welcher mir das Buch zu Rezension überlassen hast – Danke dafür). Bernd Ritschel hat seinen Klassiker zum Thema Berg- und Outdoorfotografie vollständig überarbeitet und damit den Anspruch an ein Standardwerk in meinen Augen erfüllt.

Da ich in Kürze in den Urlaub aufbreche, kann ich kurzfristig keine ausführliche Rezension zu diesem Buch schreiben. Jedoch möchte ich einen ersten Eindruck zum Buch kurz niederschreiben, der sich auf rund 30 Minuten kreuz und quer reinlesen stützt. Ich werde jedoch in einiger Zeit einen zweiten Artikel mit weiteren Eindrücken veröffentlichen…
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Türchen 6: Kleinigkeiten unter den Füßen (James Kay)

Geschrieben am 6. Dezember 2010 von Sebastian | Bislang keine Kommentare

Spiegelung in einer Pfütze (Bild: G. Havlena / pixelio.de )

Spiegelung in einer Pfütze (Bild: G. Havlena / pixelio.de )

Folgt man dem Rat von Fotograf James Kay, ist man in der Natur nicht nur auf der Suche nach fotogenen Landschaften. Vielmehr sollte man auch einfach mal genauer hinsehen was unter oder neben den eigenen Füßen denn so zu finden ist. Sehr oft fand er dort wertvolle und überaus schön anzusehende Kleinigkeiten, die nur darauf gewartet haben abgelichtet zu werden.

Je nachdem mit welchen Bildern man nach Hause kommen möchte (so man noch nicht gelernt hat, dass man Motive gerade auf Touren nicht wirklich planen kann), muss ich James zustimmen, dass man evtl. das Bild des Tages verpassen könnte, man man den Blick immer nur in die Ferne zu den (hoffentlich tollen) Panoramen schweifen lässt. In manchen Fällen habe ich erst mit der Suche nach Kleinigkeiten begonnen, als ich realisiert, dass bei den „Großigkeiten“ nichts fotogenes dabei ist…fündig wurde ich meist.

In diesem Sinne: senkt Euren Blick – hochnässige Menschen würden eh nur den Himmel und die Vögel fotografieren.


Dieser Tipp ist Teil des Adventskalenders für Outdoorfotografen 2010. Er wurde von James Kay ursprünglich für die Jubiläumsausgabe des Magazines „Outdoor Photographer“ verfasst. Dieser und 24 weitere Tipps können (auf Englisch) auf deren Webseite nachgelesen werden.

Türchen 5: Kräftige Farben erhalten (Moose Peterson)

Geschrieben am 5. Dezember 2010 von Sebastian | Bislang keine Kommentare

Wäre dunkler besser? (Bild: C. Bernsdorf / pixelio.de )

Wäre dunkler besser? (Bild: C. Bernsdorf / pixelio.de )

Moose Peterson rät uns allen die Belichtung etwas zu reduzieren – etwa um -,05. Dies soll dazu führen, dass die Farben im Bild kräftiger wirken. Außerdem werden auch die Schatten so dunkel wie sie sein sollen. Und weil unsere Farbwahrnehmung relativ und vom wahrgenommenen Schwarz abhängig ist, wirkt sich alleine dieser Umstand positiv auf die Farbwirkung aus.

Wirklich dunkles Schwarz verstärkt zudem den Eindruck das Bild wäre scharf. Laut Moose Peterson ein ebenso einfacher wie mächtiger Trick, der andere Fotografen verwundert zurücklassen wird…

Heute habe ich keine Zeit noch einen großartigen Kommentar dazu zu ergänzen. Ich muss losziehen und ein wenig testen, was Moose Peterson hier behauptet. Ich neige jedoch schon seit jeher dazu Bilder im Zweifelsfall unterzubelichten. Denn ein helles grau bekomme ich im Photoshop leicht heller – eine reinweiße, überbelichtete Fläche jedoch hat keinerlei Farbinformationen mehr und ist für immer verloren!


Dieser Tipp ist Teil des Adventskalenders für Outdoorfotografen 2010. Er wurde von Moose Peterson Jones ursprünglich für die Jubiläumsausgabe des Magazines „Outdoor Photographer“ verfasst. Dieser und 24 weitere Tipps können (auf Englisch) auf deren Webseite nachgelesen werden.

Türchen 4: automatische Fokusnachführung (Jim Clark)

Geschrieben am 4. Dezember 2010 von Sebastian | Bislang keine Kommentare

Foto eines Adlers (Bild: s.kunka / pixelio.de )

Foto eines Adlers (Bild: s.kunka / pixelio.de )

Fotograf Jim Clark erinnert sich an seine Kindheit und dass er nicht immer der Schnellste war. Dennoch möchte er Vögel fotografieren, die sich schnell bewegen und im „schlimmsten“ Fall direkt auf einen zufliegen. Was also tun?

Nun, wie so oft hilft es seine Kamera zu kennen: automatische Fokusnachführung ist das Zauberwort. Gerade moderne und gut ausgestattete Kameras sind in der Lage auch bewegte Objekte nach der einmaligen Fokussierung fortlaufend zu erkennen und den Schärfepunkt nachzuführen. Dazu werden i.d.R. vor allem Farben bzw. Kontraste herangezogen, die ein Objekt identifizierbar machen.

Ich kann also nur noch vier Dinge ergänzen:

  1. Schnappt Euch das Handbuch Eurer Kamera und lest nach, wie genau man die Fokusnachführung aktiviert und konfiguriert. Eine wirklich tolle Funktion wenn man sie gekonnt einsetzt!
  2. Selbstverständlich kann man diese Technik nicht nur bei Vögeln anwenden, sondern auch bei allen anderen sich schnell bewegenden Elementen. Ein stürzender Kletterer beispielsweise, ein Mountainbiker der einen Downhill-Trail hinunterheizt oder auch sich im Wind bewegende Fahnen am Gipfelkreuz können so gut fokussiert werden.
  3. Gute Kontraste helfen der Elektronik das zu fokussierende Element zu erkennen und zu fokussieren. Ein grau bekleideter Kletterer auf Granit ist nicht nur wenig farbenfroh anzusehen, noch gut zu fokussieren. Also immer eine kräftige Farbe am Körper haben!
  4. Immer überlegen, ob man eine Fokus- oder Auslöse-Priorität einstellen sollte. Denn manchmal ist einem ein halbwegs scharfes Bild lieber als das Motiv gänzlich zu verpassen!

Dieser Tipp ist Teil des Adventskalenders für Outdoorfotografen 2010. Er wurde von Jim Clark ursprünglich für die Jubiläumsausgabe des Magazines „Outdoor Photographer“ verfasst. Dieser und 24 weitere Tipps können (auf Englisch) auf deren Webseite nachgelesen werden.

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