Outdoor-Kochrezept: Risibisi

Geschrieben am 25. Februar 2010 von .

Wer in den Bergen oder überhaupt draußen unterwegs ist, bekommt irgendwann Hunger. Erst recht als Bergfotograf, der neben seiner Kletterausrüstung auch noch Fotoausrüstung incl. Stativ und Co den Eiger hochgeschleift hat. Zwar ist Hunger der beste Koch aber dennoch: besser schmeckt, was besser schmeckt.

Aus diesem Grund gibt es heute zum ersten mal eine kleines Kochrezept das Outdoor- und Camping-tauglich ist.Wir starten heute also eine neue Serie:

Risibisi: auch für Outdoorküche geeignet | Photo: Rainer Sturm, pixelio.de

Risibisi: auch für Outdoorküche geeignet | Photo: Rainer Sturm, pixelio.de

Kochrezepte für die Outdoorküche: Risibisi

Risibisi ist toll, denn es geht einfach und recht schnell. Dazu dann kann man den Namen noch super sagen, wenn man sich bereits mit einer halben Flasche der lokal günstigen Schnapses die Kälte vom Leib gehalten hat. Die Anforderungen an die Outdoor-Küchenausstattung ist sehr überschaubar (siehe unten). Zudem trägt man nicht sonderlich schwer an der Sache!

Die Zutaten für einen nicht ganz ausgehungerten Outdoorfotografen:

  • 1 Tasse Reis
  • 1 Tasse klein geschnittenes Gemüse
  • etwa ½ Tasse klein geschnittene Zwiebel (das müssen wir später schätzen)
  • wer es mag 1 Knoblauchzehe (zu empfehlen!)
  • Öl oder Margerine zum anbrutzeln
  • Gewürze: Salz, Pfeffer und süsses Paprikapulver (z.B. in der LMF Spice Box)

Outdoor-Küchenausrüstung:

Zubereitung

Als erstes Kletterseil, Hardshell-Jacke und Kamera in Sicherheit bringen. Dann Kocher an und es kann richtig losgehen. Ich habe extra eine Reihenfolge zusammengestellt, mit der man alles hinbekommen wird ohne zwischendrin eine Tasse zu wenig zu haben:

  1. Knoblauch wenn gewünscht putzen und schnipseln
  2. Zwei Tassen Wasser in den Topf (das zuerst, sonst fehlt einem später die Maßeinheit)
  3. Deckel / Pfanne auf den Topf und den Reis mit etwas Knoblauch in wenig Fett oder Öl anrösten (Hitze sollte beim Wasserkochen grade so ausreichen – ansonsten auch kein Weltunterang)
  4. bis alles kocht und brutzelt: Gemüse schneiden (alternativ: Dose auf, z.B. Mais – dann hat man auch wieder ein Messgefäß)
  5. Pfanne (also Reis und Knoblauch) in den Topf mit Wasser geben und den Kocher möchlichst weit runterdrehen
  6. das ganze jetzt rund 20 Minuten vor sich hin „brodeln“ lassen – der Deckel bleibt dabei stets zu
  7. Gemüse und Zwiebel in den Deckel / die Pfanne geben und mit etwas Fett abbraten (evtl. klappt das noch auf dem Topf oben drauf – ansonsten kochen wir erst den Reis fertig und dann braten wir das Gemüse) – Paprika, etwa halber Teelöffel, darin verteilen
  8. Gemüse in den Reistopf geben und unterrühren
  9. mit Salz und Pfeffer abschmecken

Abschließende Tipps

  • ja, es ist ein vegitarisches Gericht
  • ja, man kann auch etwas Fleisch mit einbringen. Wahlweise einfach Schinken anbraten. Noch leckerer (aber gerade an heißen Tagen nicht ungefährlich) ist natürlich Geflügel – hier bittte in jedem Fall direkt auf der Flamme nochmal ordentlich durchbraten!
  • ja, ich kann mir auch vorstellen, dass ein Fisch da rein passen würde
  • richtig, wenn es nichts geworden ist, rettet ein ordentlich Käse wie meist das ganze zumindest einigermaßen
  • wenn es nicht schmeckt? dann renne noch zweihundert Höhenmeter rauf und probiere nochmal – da schmeckt es u.U. schon gleich viel besser!
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