Gibbon Jibline: dynamische Slackline

Geschrieben am 19. Januar 2010 von Sebastian Staendecke.

Gibbon Jibline

Gibbon Jibline

Kürzlich habe ich mir die Gibbon Jibline angeschafft. Bei den Bergfreunden gibt es diese sehr dynamische Slackline aktuell für knapp 70€. Schon länger wollte ich meine bisherige Slackline durch eine andere ersetzen bzw. ergänzen. Ziel war es mit mehr Dehnung auch Sprünge und andere Tricks vollführen zu können (also zumindest das zu versuchen). Meine bisherige war dafür nicht geeignet. Zudem wollte ich eine etwas breitere Slack, da diese schnellere Erfolge verspricht und auch Anfänger in meinem Bekanntenkreis dienlicher ist.

Während ich jetzt auf einen Abend warte, der nicht zu kalt und stürmisch ist, möchte ich die ersten Eindrücke vorstellen.

Zunächst einmal die Hard-Facts zur Gibbon Jibline:

  • Slackline mit 15 Meter Länge
  • 50mm Bandbreite
  • sehr dynamisches Flexband
  • Belastbarkeit des Bandes: 3 Tonnen
  • Belastbarkeit der Ratschen: 5 Tonnen
  • Belastbarkeit der Nähte: 5 Tonnen
  • Ratsche mit 2 Meter Slackbank incl. vernähter Öse
  • im Lieferumfang zudem: Kurzbeschreibung, Handzettel für den Aufbau und ein Transportbeutel

Alles in allem also genau das, was ich gesucht habe. Dazu mit Gibbon von einem soliden Hersteller für Slacklines.

Für besonder wichtig hielt ich die doch recht deutliche Differenz zwischen der Belastbarkeit vom Flexband zu den Metallteilen bzw. der Nähte. Damit ist gewährleistet, dass im Extremfall erst das Band reisen sollte. Das kann zwar ebenfalls schmerzhaft sein, jedoch noch tausend mal besser als sich vor einer gerissenen Ratsche zu ducken, die vom gespannten Band zum Todesgeschoss wird.

Weitere Eindrücke zur Gibbon Jibline

  • Der Aufdruck sieht vor allem einmal gut aus. Da wo er ist, wirkt er auch recht gut gegen das Verrutschen auf der Slackline. Doch die Jibline ist nicht durchgängig bedruckt – sollte aber dennoch ganz gut zu treten sein.
  • Ein Aufbau ist mit Gibbon immer einfach: Ratsche mit 2m Flexband um den einen Baum. Slackline um den anderen. Slackline in die Ratsche. Anziehen. Dann spannen mit der großen Ratsche mit anständigem Hebel. Beide Enden sind dafür mit einer solide vernähten Schlaufe versehen.
  • Die Ratsche hat eine anständige Größe…kein Zwergenkampf mehr wie bei meiner alten Slackline üblich. Hier bekommt man ordentlich was in die Hand, das durchaus kraftvolles Spannen erlauben sollte. Und das ganze hält dann auch noch vernünftige 5 Tonnen aus.
  • Ungeschlagen ist die Gibbon Jibline in meinen Augen in Syle und Design. Dem schwarze Band mit seinen hellen Aufdrucken im kantigen Graffiti-Syle macht so schnell keiner was vor.

In den nächsten Tagen und Wochen will ich also nach einem geeigneten Slackspot Ausschau halten. Mit etwas Glück eigenen sich die Bäume um die Ecke, die man auch des Nachts noch finden kann ohne Hase und Wildschwein Gute Nacht sagen zu müssen. Ich werde berichten, wie es mir erging.

Weitere Informationen zur Gibbon Jibline:

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Kommentare von anderen Lesern (1)

 

  1. Sebastian sagt:

    Der erste Test hat den guten Eindruck bestätigt…mach Spass mit der Line zu slack’n. Alle Erfahrungen in den nächsten Tagen in einem eigenen Artikel…aber erst noch ein wenig Eindrücke sammeln.

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