Damülser Mittagsspitze
Geschrieben am 8. Juli 2010 von Sebastian Staendecke. Dieser Artikel ist ein(e) Tourentipp.
Mit 2.097 Metern ist die Damülser Mittagspitze kein auffällig hoher Berg in Österreich. Dafür jedoch darf man behaupten, dass er zu den auffällig fotogenen Alpenteilen gehört – soweit man einen einzelnen Berg fotografieren mag.
Die Damülser Mittagsspitze
Die Mittagsspitze liegt im österreichischen Bundesland Vorarlberg, genauer in der Region Bregenzerwald. Überregional ist die Höhe er unbedeutend, regional schon: mit knapp 2.100 Metern ist sie die höchste Erhebung der Gemeinde Damüls.
Ursprünglich wurde die Damülser Mittagsspitze “Trista” genannt – wann und warum er umbenannt wurde ich mir nicht bekannt. Dafür aber, dass er in erster Linie aus den drei Gesteinsarten Sandstein, Gneis und Schiefer besteht.
Leichter Aufstieg zur Damülser Mittagsspitze
Für die ersten Erfahrungen in der Bergfotografie ist die Damülser Mittagsspitze aus zwei Gründen geeignet:
- ein einfach Zustieg
- vielfältige Bildervariationen möglich
Der leichtestes Aufstieg führt via dem Normalweg über die Südostseite. Mit der Sesselbahn kann man bis zur Bergstation Uga fahren. Startet man dort, dauert die Besteigung der Spitze lediglich noch etwa eine Stunde.Verzichtet man auf Damülser Sesselbahn, muss man ebenfalls nur eine Stunde extra einkalkulieren.
Der Weg wird jährlich von der Bergrettung Damüls instandgesetzt und ist daher stets in einem ordentlichen Zustand. Jedoch sollte bei keiner Bergtour wie dieser auf gutes Schuhwerk verzichtet werden.
Fotos der Damülser Mittagsspitze
Wie bereits angedeutet ist die Damülser Mittagsspitze überaus fotogen. Sie steht exponiert oberhalt der Baumgrenze und kann weitgehend isoliert von anderen Alpenteilen aufgenommen werden. Zudem finden sich in der Umgebung zahlreiche weitere Objekte, die mit der Mittagsspitze kombiniert werden können. Dazu zählen beispielsweise die nahegelegenen Hütten (Ugaalpen), Vegitation oder auch gänzlich unromantische Lawinenschutzeinrichtungen.
Einen Eindruck können die nachfolgenden Bilder geben, die Friedrich Böhringer auf Wikimedia Commons zur Verfügung gestellt hat. Einen weiteren Eindruck hat Antonio in der fotocommunity veröffentlicht.


































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